Vogelkundliche Wanderung im Ehmener Wald 08.05.2022
Bericht: Ronja Schwenkler
Als ich um 7 Uhr zum Treffpunkt am Lagerfeuerplatz kam, war ich wieder erstaunt, von 17 Teilnehmenden umringt zu werden, die mich erwartungsvoll ansahen. Die Anzeige in der Zeitung hatte erfreulich viele Menschen zu uns gelockt. Einige waren auch schon am vorigen Sonntag im Ilkerbruch dabei gewesen. Wie auch dort begrüßte uns die Nachtigall mit ihrem Gesang aus dem Gebüsch auf der anderen Seite der Straße. Als es losging und wir dem Trampelpfad über die Wiese folgten, merkte ich schnell, dass es schwer werden würde, die Vogelstimmen für alle gut hörbar zu erklären. Im Halbkreis aufstellen war hier nicht möglich. Wir stiegen ein mit den typischen Gesängen von Buchfink und Mönchsgrasmücke. Dann führte ich die Gruppe an den Feldrand, wo ich auf den Pirol hoffte. Dieser tat uns den Gefallen jedoch noch nicht; nur in der Ferne war ein Rotkehlchen zu hören. Als wir weiterliefen und gerade eine Dorngrasmücke im Geäst suchten, ertönte plötzlich der charakteristische Gesang des Pirols. Ein bisschen spät - den Auftritt auf der Bühne vor dem wartenden Publikum hatte er verpasst. Beim Spaziergang durch den Wald begleiteten uns die Rufe der Singdrossel und der schmetternde Gesang des Waldlaubsängers. Zu meiner Freude war sogar eine Hohltaube hören. Während der Exkursion ertönte häufig der zarte, aber sehr charakteristische Gesang des Gartenbaumläufers. Wir blieben mehrfach stehen, damit die Teilnehmenden ihn hören konnten, doch leider hörte der Gartenbaumläufer meist immer gerade dann auf zu singen, wenn ich die anderen um mich versammelt hatte. Zum Glück gelang es mir schließlich aber doch noch, den Gesang zu präsentieren. Einen ebenfalls zarten und sehr hohen Gesang hat das Sommergoldhähnchen, das wir typischerweise bei ein paar Kiefern hörten. Im Röhricht war das Surren des Feldschwirls zu hören, und der Trauerschnäpper sang in seinem angestammten Garten. Ein paar Teilnehmende blieben etwas zurück und warteten geduldig, um ihn auch noch zu sehen bzw. zu fotografieren. Stolz schlossen sie schließlich wieder zu uns auf und zeigten ein Foto dieses hübschen Vogels herum. Am Ende der Exkursion sahen wir auch noch Bluthänflinge in einer Kirsche sitzen. Dann entließ ich die Gruppe, den herrlich sonnigen Sonntag zu genießen.
Artenliste (35 Arten):
Amsel, Baumpieper, Blaumeise, Bluthänfling, Buchfink, Buntspecht, Dorngrasmücke, Drosselrohrsänger, Eichelhäher, Fasan, Feldschwirl, Gartenbaumläufer, Gartengrasmücke, Girlitz, Haussperling, Hohltaube, Klappergrasmücke, Kleiber, Kohlmeise, Kuckuck, Mönchsgrasmücke, Nachtigall, Pirol, Rabenkrähe, Ringeltaube, Rotkehlchen, Schwarzspecht, Singdrossel, Sommergoldhähnchen, Star, Trauerschnäpper, Waldlaubsänger, Weißstorch, Zaunkönig, Zilpzalp
Vogelkundliche Wanderung im Ehmener Wald 08.05.2022
Bericht: Ronja Schwenkler
Als ich um 7 Uhr zum Treffpunkt am Lagerfeuerplatz kam, war ich wieder erstaunt, von 17 Teilnehmenden umringt zu werden, die mich erwartungsvoll ansahen. Die Anzeige in der Zeitung hatte erfreulich viele Menschen zu uns gelockt. Einige waren auch schon am vorigen Sonntag im Ilkerbruch dabei gewesen. Wie auch dort begrüßte uns die Nachtigall mit ihrem Gesang aus dem Gebüsch auf der anderen Seite der Straße. Als es losging und wir dem Trampelpfad über die Wiese folgten, merkte ich schnell, dass es schwer werden würde, die Vogelstimmen für alle gut hörbar zu erklären. Im Halbkreis aufstellen war hier nicht möglich. Wir stiegen ein mit den typischen Gesängen von Buchfink und Mönchsgrasmücke. Dann führte ich die Gruppe an den Feldrand, wo ich auf den Pirol hoffte. Dieser tat uns den Gefallen jedoch noch nicht; nur in der Ferne war ein Rotkehlchen zu hören. Als wir weiterliefen und gerade eine Dorngrasmücke im Geäst suchten, ertönte plötzlich der charakteristische Gesang des Pirols. Ein bisschen spät - den Auftritt auf der Bühne vor dem wartenden Publikum hatte er verpasst. Beim Spaziergang durch den Wald begleiteten uns die Rufe der Singdrossel und der schmetternde Gesang des Waldlaubsängers. Zu meiner Freude war sogar eine Hohltaube hören. Während der Exkursion ertönte häufig der zarte, aber sehr charakteristische Gesang des Gartenbaumläufers. Wir blieben mehrfach stehen, damit die Teilnehmenden ihn hören konnten, doch leider hörte der Gartenbaumläufer meist immer gerade dann auf zu singen, wenn ich die anderen um mich versammelt hatte. Zum Glück gelang es mir schließlich aber doch noch, den Gesang zu präsentieren. Einen ebenfalls zarten und sehr hohen Gesang hat das Sommergoldhähnchen, das wir typischerweise bei ein paar Kiefern hörten. Im Röhricht war das Surren des Feldschwirls zu hören, und der Trauerschnäpper sang in seinem angestammten Garten. Ein paar Teilnehmende blieben etwas zurück und warteten geduldig, um ihn auch noch zu sehen bzw. zu fotografieren. Stolz schlossen sie schließlich wieder zu uns auf und zeigten ein Foto dieses hübschen Vogels herum. Am Ende der Exkursion sahen wir auch noch Bluthänflinge in einer Kirsche sitzen. Dann entließ ich die Gruppe, den herrlich sonnigen Sonntag zu genießen.
Artenliste (35 Arten):
Amsel, Baumpieper, Blaumeise, Bluthänfling, Buchfink, Buntspecht, Dorngrasmücke, Drosselrohrsänger, Eichelhäher, Fasan, Feldschwirl, Gartenbaumläufer, Gartengrasmücke, Girlitz, Haussperling, Hohltaube, Klappergrasmücke, Kleiber, Kohlmeise, Kuckuck, Mönchsgrasmücke, Nachtigall, Pirol, Rabenkrähe, Ringeltaube, Rotkehlchen, Schwarzspecht, Singdrossel, Sommergoldhähnchen, Star, Trauerschnäpper, Waldlaubsänger, Weißstorch, Zaunkönig, Zilpzalp